Tagtraum am Meer

… bis zum wiederlesen …

 

 

Im Schutze von goldsandenen Dünen,

erfüllt von mildem Frühlingsduft,

baute ich mir mit weiten kühnen

Gedanken ein Traumschloss in die Luft.

 

Es hatte hohe Mauern mit Zinnen,

einen goldenen Turm und Fenster voll Licht.

Ich fühlte den Sand durch die Finger rinnen,

ich lag am Meer und bewegte mich nicht.

 

Plötzlich hat sich ein Wind erhoben,

ich konnte die Sonne nicht mehr sehen.

Ist vor den Augen er mir zerstoben –

der Traum. Ich musste weiter gehen!

(c) rarum 2008

Über *Eva*

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2 responses to “Tagtraum am Meer

  • Anika

    Wundervolles Gedicht. Das lässt mich gleich träumen. Gefällt mir sehr gut! 🙂

    Liebe Grüße Anika

  • Eva

    Lieben Dank fürs Reinschauen… Eva

    An absolut windstillen Tagen – sagt die Legende – kann man unten am Meeresgrund die Türme der versunkenen Stadt Vineta golden schimmern sehen. Und die Fischer meinen, sie hätten sogar die Kirchenglocken läuten gehört …

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