Zerstochen

Nie wieder im ärmellosen Hemdchen Gartenarbeit, habe ich mir geschworen. Nicht, dass ich meine Arme verstecken müsste, nein, sie sind hantelbankgeformt mit ausgeprägten Bi-und Trizepsen. Aber im Moment verberge ich sie lieber: nicht ansehbar, weil total zerstochen und zerbissen.

Irgendein impertinentes Insekt hat die Dreistigkeit besessen, am Ärmelsaum entlang zu wandern und genüßlich an mir zu saugen. Und jetzt sind meine Schultern eine einzige rote Quaddel, von einem schmalen Streifen Sonnenbrand ganz zu schweigen! Warum nur bin ICH immer so zugerichtet, als gäbe es nur mich als Nahrungsquelle für diese Biester, jammere ich und beschmiere mich mit reichlich Kühlgel.

 Opa setzt sein listiges Greisengrinsen auf:

Hmm, süßes Blut, zu viele Sexualhormone.

Er kann sich entsinnen, dass da mal so was war. Also, sein Erinnerungsvermögen und seine geistige Fitness beruhigen mich jetzt doch ungemein.

😉

(c) rarum

Über *Eva*

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One response to “Zerstochen

  • fudelchen

    Du hast gutes Blut, dass brauchen die Stechbiester für ihre Brut, da nehmen sie nur das Beste 😀
    Ehrlich und mich mögen sie nicht 😆

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