Schenker und Beschenkter sein

Selten ist so viel schauspielerisches Talent erforderlich wie beim überreichen und empfangen von Weihnachtsgeschenken. Es empfiehlt sich schon jetzt damit zu beginnen, Posen und Effekte vor dem Spiegel einzuüben. Nur so kann zum Heiligen Abend die richtige Physiognomie aufgesetzt werden.

Zum Beispiel beim Thema Überraschung:

Obwohl ihr euer Geschenk bereits beim gezielten durchstöbern des Kleiderschrankes gefunden habt, solltet ihr beim Empfang die Augen weit aufreißen, vor Freude die Hände zusammenschlagen und einen kleinen Luftsprung wagen ….. wenn euch das Geschenk gefällt.

Aber wehe, es trifft nicht nicht den Geschmack des Beschenkten. Hier ist die Beherrschung der Gesichtsmuskulatur gefragt. Seid auf den worst case gefasst, dann kann es gar nicht passieren, dass ihr die Fassung verliert. Bitte lächeln, lääächeeln….., auch bei der 5. Krawatte oder dem pinkfarbenen Kunstblumenstrauß. Bitte habt doch Verständnis. Jeder hat mal ein paar Gegenstände zu Hause, die er nicht mehr benötigt ….

Und noch ein Wort an die Schenkenden:

Eine besonders clevere Methode ist es, den Kassenbon mit unter das Geschenkpapier zu schmuggeln. So sieht der Beschenkte sogleich, wieviel er euch wert ist. Und der Umtausch kann auch leichter vonstatten gehen ….

😉

 (c) rarum 2007

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