Archiv der Kategorie: flashlights

Paradoxon?

 

Paradoxon?

Mit dir verbunden,

um bei dir frei zu sein …

by zweitchance


Definiert: Dummheit

Dummheit…

… ist die Summe derjenigen Fehler,

die der Mensch immer wieder gerne zu machen geneigt ist.

😉

(c) rarum


Gründe

„Ich liebe dich weil…“

Braucht es einen Grund, jemanden zu lieben?

Muss es nicht eher heißen:

„Ich liebe dich obwohl…“

…du diese kleinen liebenswerten Fehler und Macken hast,

…die zu mehr oder minder schwerwiegenden Scheidungsgründen werden,

wenn die Magie verflogen ist?

Ich weiß, wieder mal total unromantisch 🙂


Haiku: Katzenzungen

*

Abendwind vom See:

Wellen lecken zart am Steg

wie Katzenzungen.

*

(c) rarum


Der Krug

Der Krug geht solange zu Wasser…

… bis er den Weg in den Weinkeller gefunden hat –

oder in den Biergarten.

🙂


Drei Wünsche

Voller Überschwang und Glück sagte er zu ihr:

Liebes, du hast drei Wünsche frei!

Sie antwortete:

Ich weiß, du bist sehr großzügig zu mir, dafür danke ich dir. Doch die Erfüllung meiner Wünsche liegt weder in deinem Ermessen noch in deiner Macht.

 

(c) rarum


Definiert: Muße

*

Muße ist …

… wenn man nichts müssen muss.

*

(c) rarum



Höhere Unlogik

„Ich bin anders als die Anderen!“

sagte ein Mensch.

„Ich vergleiche mich nicht mit ihnen!“

(c) rarum 2010


Augenhöhe

*

Frühlingsanfang:

Tag und Nacht

begegnen sich wieder auf Augenhöhe.

*

(c) rarum


hoffnung (2)

 

hoffnung

wie salz in der wunde –

du lässt sie nicht heilen …

(c) rarum 2009


Ballon

Aufgeblasen,

viel heiße Luft,

abgehoben,

in höheren Sphären schwebend:

*

Nicht nur Ballons.

🙂


Andante sostenuto

 

stimme aus samt

hülle mich ein

ich gleite entlang

auf jeder note die du spielst

an jedem ton den du singst

der du die trommel schlägst

seit anbeginn meiner zeiten

mein takt des lebens ist

ruhiges fließen jetzt

befreit

(c) rarum 2008


Rote Fäden

Ich klaube die roten Fäden
aus den Sackgassen
meines Lebens
und wickle sie auf zum Knäuel.

*
Verstrickt!

PS: … aber keine roten Socken   😉


Kerbholz

 

Unendlich viele Kerben
in den Planken des Kahns –

unendlich viele versenkte Lieben …

(c) rarum


Unter den Teppich

„Nach mir der Frühling!“

*
… dachte sich der Winter
und kehrte die Reste des Herbstes
unter den weißen Teppich.

😉

(c) rarum


hoffnung (1)

hoffnung

du fata morgana

spiegelung von wünschen

flimmerndes zerfließen

auflösen im fassen

nur sand in den augen…

(c) rarum 2008


Schneeflocken

Schneeflocken

Kristalle auf meinen Wimpern
Rinnsale aus meinen Augen
wie Tränen
doch sie brennen sich nicht in die Haut.

Willkommen auf meinem Gesicht!

(c) rarum


Grinsen

Der kleine Schalk sitzt mir im Nacken

und zieht meine Mundwinkel breit.

😉


Kalender

Wir sind so vermessen,

einen Kalender zu kaufen

in der Hoffnung,

dass wir all seine Tage erleben werden.

Doch keine Gewährleistung!

(c) rarum


Silvesternacht

Das Feuerwerk

deiner Blicke

lasse ich in kleinen Fünkchen

auf mich niederregnen!

~~~~~~~

Allen Besucher/Innen meiner Seite

wünsche ich ein gelingendes Jahr 2012.


Haiku: Wintersonne

Schräger Sonnenstrahl

bittet die Stäubchen zum Tanz.

Hausputz ist fällig!

(c) rarum


Option

Gelegentlich, an ungemütlichen Wintertagen, spiele ich gegen meinen Computer. Und wenn ich schon am verlieren bin, fragt mich mein PC:

 „Letzten Zug rückgängig machen?“

 Manchmal wünschte ich mir diese Option im wahren Leben.


Herzwellen

Meine Herzwellen –

kein Tsunami mehr.

Nur noch ein leises murmeln

an deinen Ufern…

(c) rarum


Aus der Welt

Wer glaubt,

dass die Erde ist eine Scheibe ist –

fällt hinter seinem Horizont

aus der Welt!

(c) rarum


Verbrannt

Unter den Blasen wachsen langsam die Narben:

Ich legte meine Hand für dich ins Feuer…


Lautlos unsichtbar

Die Welt schlüpft unter eine Tarnkappe

und stopft sich Nebel in die Ohren.

Lautlos unsichtbar…


Horizontsicht

Durch die laublosen Pappeln

schimmern mir wieder fernblau

die Hügel am Horizont.

~~~

Mein Spätherbstblick…

***

Und meine liebste Co-Autorin Marie-Rose schreibt mir :

Mit jedem Blatt

das er dem Baum entzupft

zieht der Herbst einen kleinen Vorhang auf…


Rosenbett

Lass dich auf Rosen betten!

Doch prüfe zuvor, ob sie ohne Stacheln sind.

😉

Nein, Rosen haben KEINE Dornen, aber Stachelbeeren haben welche!


Ausweg

Liebe findet immer eine Lösung.


Für und wider

Lied der Nachtigall –

vom Rauschen der Rotoren

heillos übertönt.

(c) rarum


Haiku: gespiegelt

Silberlicht im Teich:

Der marode Angelsteg

reicht bis an den Mond.

(c) rarum


Tunnelblick

Kein Licht am Ende des Tunnels?

Dann ist es Nacht!


Graues Haar

Heute entdeckte ich

das erste graue Haar zwischen den Locken …

…  meines Sohnes.

~~~

Wie doch die Zeit vergeht!

🙂


Scherben

Du gehst fort.

Die Scherben unseres Glücks

knirschen unter deinen Schritten.

 

(c) rarum


Bei Ludwig

„…Für Wanderer und Radfahrer gibt es eine 46,2 km lange Rundstrecke um den See herum, die mit kurzen Ausnahmen abseits der Straßen verläuft, aber nur selten direkten Zugang zum See ermöglicht, da die Ufer meist zu privaten Grundstücken gehören. …“

Quelle: Wikipedia – Starnberger See

Wos, Uferzugang?

Jo Herrschaftszeitn, wo sammer denn, wenn scho a jeder proletische Depp moant, er müsst im See versaufn, gell, Wiggerl?


Haiku: Cumulonimbus

Foto aus wetter.com

 

 

Blumenkohlgewölk

brodelt im sphärischen Topf

der Wetterküche.

(c) rarum


Überlegen

Diejenigen, die überlegen,

sind meist denjenigen überlegen,

die nicht überlegen.

(c) rarum


Kein Fundament

Fasziniert vom Meeresblau

in der Tiefe deiner Augen,

habe ich an ihren Ufern…

~~~

…auf Sand gebaut!

(c) rarum


Gebacken

Liebe muss aufgehen und wachsen

an einem warmen Platz

~~~

gerade so wie ein guter Hefeteig.

😉

(c) rarum


Bergkönigin

Bergkönigin 3343 m über NN

Wer nur kam auf die seltsame Idee,

die Königin der Dolomiten

nach einem Brotaufstrich zu benennen:

MARMOLADA

😆


Einladung

Du sagtest:

Ich lade dich ein in mein Leben.

Erwartungsvoll stehe ich nun davor,

spähe durch das Schlüsselloch der Zuneigung

in den hellen Raum der Liebe.

~~~

Doch er ist nicht aufgeräumt…

(c) rarum


Haiku: Zum Berg


Blick zurück: Das Dorf

wie ein Spielzeug, hingestreut

auf grünem Teppich.

(c) rarum


Passstraße

Tornante venti due:

 

„Achtung!

Sie befinden sich gerade über einem 60 Meter tiefen Abgrund!

Wir unterbrechen kurz unsere Leitplanken…

~~~

… für ein Madonnenhäuschen!“

Seelig sind die, deren Glaube stärker ist als ihre Fahrkünste.

😉


Knipser

Als die Batterien der Digitalkamera versagten,

waren sie gezwungen,

Bilder in ihrer Erinnerung zu speichern.

(c) rarum


Schlaraffenland

Süßrote Himbeeren am Strauch

in Höhe meines Mundes:

Ein Hauch von Schlaraffenland.

(c) rarum


Kornfeld

Lager im Feld

Dein Kuss in mir

dass selbst der Mohn noch errötet.

Und die Lerche

hoch droben

jubelt ein „Halleluja“.

(c) rarum


Haiku: Nachtappetit

Gelber Pfannkuchen

dunkler Pflaumenmushimmel

Vollmondnachthunger

😉

(c) rarum


Silage

Mohnblumen im Luzernefeld:

Opium für das Vieh

😉

(frei nach Karl Marx)


Hoffnung (7)

hoffnung –

das brett vor unserem kopf


Murphy im Konzert

1. Diejenigen Konzertbesucher, die in der Reihenmitte ihre Plätze haben, erscheinen grundsätzlich zuletzt. Dann drängeln sie sich durch, natürlich partout von der Seite, auf der DU sitzt. Nachdem sie dir unsanft auf den Zeh getreten sind, stellen sie fest, dass sie sich doch in der Reihe geirrt haben.

 2. Ausgerechnet vor dir sitzt ein Zwei-Meter-Mann, der dir jegliche Sicht auf das Geschehen auf der Bühne versperrt. Deine Begleitung erbarmt sich und tauscht mit dir den Platz . Doch die Dame neben dem Zwei-Meter-Mann nervt, bis er ihr seinen Platz anbietet. Wobei wieder alles wäre wie gehabt, gell?

 3. Ich muss nicht noch erwähnen, dass du wieder neben einer Quasseltante sitzt, die es nicht geschafft hat, ihre Probleme zu Hause auszudiskutieren, einen Hustenanfall erleidet und sich danach unsanft in ihr Papiertaschentuch schneuzt, das sie vorher nicht ohne Knistergeräusche aus ihrer Handtasche zutage förderte. Und darauf natürlich: ein Bonbon!

 Aber niemand kann dir den Genuss an Beethovens Zweiter vergällen, wenn sie so hervorragend kraftvoll und präzise interpretiert wird wie von der Prague Philharmonia.

Und Banausen gibt es schließlich überall…